Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg cover

Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Mitteldeutscher Rundfunk

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

#383 Drohnen überall – Wie ein Frontsanitäter den Ukraine-Krieg erlebt

0:00 0:00

Episoden

#383 Drohnen überall – Wie ein Frontsanitäter den Ukraine-Krieg erlebt 03 Nov 2026

Drohnen haben den Krieg in der Ukraine grundlegend verändert. Was einst vor allem der Aufklärung diente, bestimmt heute nahezu jeden Bereich des Gefechts. Für Soldaten, Sanitäter und Logistiker bedeutet das: Jede Bewegung kann entdeckt, verfolgt und angegriffen werden. Der Frontsanitäter Alexander Gertz hat das selbst erlebt. Er hat darüber das Buch "Im Schatten der Drohnen" geschrieben und ist in dieser Folge von „Was tun, Herr General?“ bei Host Christian Erll und General a.D. Erhard Bühler zu Gast. Alexander Gertz lebt und arbeitet seit mehreren Jahren in der Ukraine, war selbst als Sanitäter an der Front im Einsatz und ist nun Ausbilder. Im Podcast schildert er, wie die allgegenwärtige Bedrohung aus der Luft nicht nur militärische Taktiken verändert, sondern auch die Rettung Verwundeter immer schwieriger macht. Weil Sanitäter selbst zu bevorzugten Zielen werden können, gewinnen Telemedizin und die Ausbildung gewöhnlicher Soldaten in taktischer Medizin zunehmend an Bedeutung. Wie stark sich das Kräfteverhältnis auf dem Schlachtfeld verschoben hat, beschreibt Gertz mit einem eindringlichen Bild: "Egal wie gut ausgebildet du bist, du kannst der stärkste, fitteste Infanterist sein und am Ende ist es dann doch eine 300 Dollar Drohne, die gesteuert wird von irgendeinem achtzehnjährigen Typen, der in Flip Flops irgendwo in einem Unterstand sitzt. Und zwischendurch noch irgendwie Computergames zockt und dazwischen dann halt diese Drohne steuert und dir keine Chance lässt." Neben den technischen Entwicklungen geht es in dem Gespräch aber auch um die psychischen Folgen eines Krieges, in dem ständig das Summen von Drohnen über Leben und Tod entscheiden kann. Gertz berichtet offen über die Belastungen des Fronteinsatzes und darüber, wie Menschen mit den Folgen eines Krieges umgehen, in dem die Gefahr oft unsichtbar über den Köpfen kreist. Besonders eindrücklich schildert er die Folgen dieser Erfahrung: "Wenn ich halt das Drohnensummen höre, zieht sich bei mir natürlich alles zusammen, weil das bedeutet ja in erster Linie das Risiko des Todes." Bühler und Gertz diskutieren zudem, ob die rasante Verbreitung von Drohnen lediglich eine Weiterentwicklung bestehender Kriegsführung oder bereits eine militärische Revolution darstellt. Dabei wird auch thematisiert, welche Konsequenzen die Erfahrungen aus der Ukraine für die Bundeswehr und künftige Konflikte haben. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 11. November 2026 geplant.

#382 Russland hat die Initiative verloren 02 Nov 2026

Russland schafft kaum Geländegewinne und muss Ziele verschieben, stellt Ex-Nato-General Erhard Bühler fest. Was bedeutet das für den weiteren Kriegsverlauf? Weiterhin erklärt er, warum sich Russlands Präsident Wladimir Putin auf eine vorübergehende Waffenruhe in Oleschky einlassen musste. Host Christian Erll spricht mit Bühler auch über den jüngsten Patriot-Deal. Washington hat den Verkauf von 500 Flugabwehrraketen an die Ukraine genehmigt. Es wird noch Jahre dauern, bis geliefert wird. Laut Bühler gibt es aber noch ein anderes Waffenpaket für die Ukraine, über das bisher kaum berichtet wurde. Weiterhin erklärt der Ex-Nato-General, warum er das Telefonat von Finnlands Präsident Alexander Stubb und Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre mit Putin richtig findet und welche Folgen der Machtwechsel in Serbien für Russland haben könnte. Podcast-Tipp: Die Großen Fragen in 10 Minuten - Kommt ein neuer großer Krieg? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 3. November 2026 geplant.

#381 Neue Friedensverhandlungen: Was will Putin? 28 Oct 2026

Es sind – mal wieder – Friedensgespräche geplant. Sie sollen im November zwischen Russland, der Ukraine und den USA stattfinden. Solche Gespräche hat es wiederholt gegeben, aber bisher haben sie nie zu substanziellen Fortschritten geführt. Das liegt laut General a.D. Erhard Bühler daran, dass die Positionen der Ukraine und Russlands diametral gegeneinander stehen. In dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" sprechen Host Christian Erll und Erhard Bühler darüber, welche Positionen das sind. Die Ukraine fordert einen umfassenden und sofortigen Waffenstillstand, an den sich Friedensverhandlungen anschließen. Dazu ist man zum Einfrieren der Frontlinien bereit. Außerdem will das Land umfassende Sicherheitsgarantien, falls Russland erneut angreifen sollte. Das Ziel ist laut Bühler der Erhalt einer souveränen Ukraine mit einer verteidigungsbereiten Armee. Russland lehnt dagegen einen sofortigen Waffenstillstand ab. Laut Bühler will Moskau während der Verhandlungen weiterkämpfen. Und Russland gehe es nicht nur um die Ukraine, sondern um die Sicherheitsarchitektur in ganz Europa. Putin wolle mit Blick auf die Nato die Zeit zurückdrehen auf das Jahr 1997. Bühler Fazit: "Es ist gut, dass die trilateralen Gespräche jetzt wieder aufgenommen werden. Aber ich glaube, dass wir uns da inhaltlich nicht zu viel erwarten dürfen. Es ist ja nicht das erste Mal, dass Putin Verhandlungen zustimmt, um formal Verhandlungsbereitschaft zu zeigen." Er sei aber immer bei seinen Maximalforderungen geblieben, die letztlich auf eine Kapitulation der Ukraine hinauslaufen würden. Podcast-Tipp: Politikum – Der Meinungspodcast - Zu wenig Friedenspolitik & Grausame Todesstrafe in USA Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 2. November 2026 geplant.

#380 Waffenruhe in der "Hölle von Oleschky" 27 Oct 2026

Die Stadt Oleschky liegt am Südufer des Dnipro gegenüber von Cherson. Die Bewohner dort leben unter schwierigsten Bedingungen und sind quasi von der Außenwelt abgeschnitten. Sie konnten teilweise nur mit Drohnen versorgt werden und waren nach Angaben von General a.D. Erhard Bühler quasi Gefangene in ihrem Heimatort.Nun ist für die von Russland besetzte Stadt eine örtlich begrenzte Waffenruhe in Kraft getreten – auch nach Bemühungen des Papstes. Russland und die Ukraine haben der Feuerpause zugestimmt und zugesichert, sie einzuhalten. Die Bewohner der Stadt sollen nun versorgt werden oder die Stadt verlassen können. Bühler sagt dazu: "Ich wünsche allen, dass sie sicher aus dieser Hölle von Oleschky herauskommen, nachdem die russische Armee sie in den besetzten Gebieten nicht versorgen konnte oder wollte." Im zweiten Teil dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" sprechen Host Christian Erll und Erhard Bühler über die aktuelle militärische Lage an anderen Frontabschnitten. Und es geht noch einmal um die Drosselung des Starlink-Systems. Podcast-Tipp: Politikum – Der Meinungspodcast - Zu wenig Friedenspolitik & Grausame Todesstrafe in USA Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 28. Oktober 2026 geplant.

#379 Starlink: Achillesferse der Ukraine 22 Oct 2026

Die Ukraine ist bei ihrem Abwehrkampf gegen Russland auch deswegen so erfolgreich, weil sie Satellitendienste aus den USA nutzen kann. Sie heißen Starlink und Starshield. Die Ukraine steuert Drohnen mithilfe der Dienste, koordiniert ihre Artillerie und auch Einheiten halten darüber Kontakt. Hinter den Diensten steht der US-Billionär Elon Musk. Und sie sind in den vergangenen Tagen offenbar gedrosselt worden. Nur wer steckt dahinter? Fest steht: Die Drosselung hat negative Folgen hat für die militärischen Fähigkeiten der Ukraine. Im Podcast erklärt General a.D. Erhard Bühler, wie Starlink und Starshield funktionieren und warum sie so wichtig sind. Es geht auch um die Frage, wie die Abhängigkeiten von den USA zu bewerten sind und welche Schlüsse die Bundeswehr daraus ziehen sollte. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 27. Oktober 2026 geplant.

#378 Die Ukraine: Militärisch stark, politisch unter Druck 21 Oct 2026

Politisch läuft es derzeit nicht gut. Die USA üben offenbar immer stärkeren Druck auf die Ukraine aus. Bei den jüngsten Friedensverhandlungen scheint US-Präsident Donald Trump mal wieder sehr nah bei Russland zu sein. Für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat er vor allem Beschimpfungen übrig. Außerdem scheint es Drosselungen bei der Unterstützung der Ukraine mit Starlink gegeben zu haben. General a.D. Erhard Bühler kommt deswegen zu dem Schluss, dass es um die Ukraine derzeit "politisch kritisch" stehe. Immerhin: "Militärisch steht die Ukraine besser denn je da", so Bühler. Sie habe die russische Sommeroffensive abgewehrt und an vielen Teilen der Front die Initiative. Kritisch sei die Lage in den ukrainischen Großstädten wegen der russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur. Zum Beginn des Podcasts sprechen Deisinger und Bühler über eine Aussage von AfD-Chefin Alice Weidel in einem Interview. Sie hatte darin erklärt, die Ukraine habe den Krieg schon verloren. Laut Bühler entbehrt die Behauptung jeglicher Grundlage. Podcast-Tipp: ARD Europa-Podcast "punktEU" Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 22. Oktober 2026 geplant.

#377 Theory of Victory: Was, wenn Russland angreift? 14 Oct 2026

In dieser Folge sprechen wir darüber, wie die Nato im Falle eines russischen Angriffs an ihrer Ostflanke reagieren würde. Dazu gibt es ein Konzept mit dem Titel "Theory of Victory". Teile davon wurden in dieser Woche vorgestellt. Nach Ansicht von General a.D. Erhard Bühler geht es darum, deutlich zu machen, dass man auf einen russischen Angriff vorbereitet wäre. Das diene zur Abschreckung. Denn niemand wolle, dass es tatsächlich zu einem Krieg komme. Im zweiten Teil des Podcasts geht es um die Ansiedlung des Rüstungsunternehmens Covenant bei Leipzig. Dort sollen Marschflugkörper produziert werden. Auch darüber spricht Host Christian Erll in dieser Folge des Podcasts mit Bühler. Dieser hält die Ansiedlung für "bedeutungsvoll". Die Produktion von Marschflugkörpern sei wichtig, um die Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr zu erhöhen. In eigener Sache: Ihre Meinung ist gefragt! Helfen Sie uns mit einer kurzen Umfrage, "Was tun, Herr General?" noch besser zu machen. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Hier geht es zu der Umfrage Hinweis: Die Umfrage ist inzwischen beendet, wir danken für die rege Teilnahme! Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 21. Oktober 2026 geplant.

#376 Der Diesel-Deal: Wie Putin Trumps Schwäche ausnutzt 13 Oct 2026

Der Diesel-Deal zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin hat Schlagzeilen gemacht. Nach einem Telefonat verkündete Trump, Russland werde den USA sofort mehr als 300.000 Tonnen Diesel liefern. Später werde noch mehr folgen. Das klingt viel, dürfte aber den Bedarf an Diesel in den USA gerade einmal für ein paar Stunden decken. Eine Wirkung auf die Kraftstoffpreise, wie von Trump suggeriert, dürfte das nicht haben. Trump erfährt dafür viel Widerstand in den USA, selbst aus den Reihen der Republikaner. Auch General a.D. Erhard Bühler sieht den Deal kritisch. Offensichtlich gelinge es den Russen, die Schwachpunkte der US-Politik auszunutzen. Auch eine weitere Verlautbarung aus den USA hat für Aufsehen gesorgt: US-Präsident Trump hat eine Waffenruhe bei Angriffen auf die Energieinfrastruktur verkündet. Die Ukraine zeigte sich umgehend bereit dazu. Russland dagegen setzt die Angriffe auf die Ukraine auch in diesem Bereich weiter fort. "Es kann überhaupt nicht die Rede davon sein, dass die Russen sich darauf einlassen", bilanziert Bühler. Außerdem geht es um einen Antrag von AfD und BSW im Landtag von Sachsen-Anhalt zur Ukraine-Politik. Darin wird ein Stopp von Waffenlieferungen an die Ukraine gefordert. Die Sanktionen gegen Russland werden als gescheitert bezeichnet. Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt solle diese Anliegen in den Bundesrat einbringen. Zum Beginn dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" sprechen Host Christian Erll und Erhard Bühler über die aktuelle militärische Lage. An verschiedenen Abschnitten der Front gibt es kleinere Entwicklungen in die eine oder andere Richtung. In eigener Sache: Ihre Meinung ist gefragt! Helfen Sie uns mit einer kurzen Umfrage, "Was tun, Herr General?" noch besser zu machen. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Hier geht es zu der Umfrage Hinweis: Die Umfrage ist inzwischen beendet, wir danken für die rege Teilnahme! Podcast-Tipp: Warum geht jemand zurück in den Krieg? | Die Entscheidung Aktuell Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 14. Oktober 2026 geplant.

#375 Warum Japan für Europas Sicherheit wichtig ist 08 Oct 2026

General a.D. Erhard Bühler war zu Gesprächen in Tokio und hat erlebt, wie stark sich Japan auf eine unsicherere Welt vorbereitet. Davon berichtet er in dieser Folge von "Was tun, Herr General?". Im Mittelpunkt steht Chinas Anspruch auf Taiwan, es geht um Nordkorea, die Rolle der USA und die Frage, wie Japan auf die wachsenden Bedrohungen reagiert. Außerdem besprechen Christian Erll und Erhard Bühler die überraschend große Bedeutung der indopazifischen Region für Europa. Thema ist dabei die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Japan, aber auch die Frage, was wir von Japans gesellschaftlicher Resilienz lernen können. Ihre Meinung ist gefragt: Helfen Sie uns mit einer kurzen Umfrage, „Was tun, Herr General?“ noch besser zu machen. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Hier geht es zur Umfrage Hinweis: Die Umfrage ist inzwischen beendet, wir danken für die rege Teilnahme! Veranstaltungstipp: Am 12. November findet der deutschlandweite Jugendmedientag von ARD, ZDF und Deutschlandfunk statt. In Studios und Redaktionen, in Schulen und online. Motto: repeat oder reset – Social Media neu denken. Alle Infos und Anmeldung auf jugendmedientag.net Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 12. Oktober 2026 geplant.

#374 Operation "Vivaldi": Weitere Erfolge der Ukraine 07 Oct 2026

Die Ukraine setzt ihre Vivaldi-Offensive fort. Russland scheint bei Lyman arg unter Druck zu stehen. "Die dort eingesetzte russische Armee hat offenbar schwere Verluste und kann die Stellungen nicht mehr halten", sagt General a.D. Erhard Bühler im Podcast. Es soll auch zahlreiche Deserteure geben. Wie weit kann die Ukraine also vorstoßen und was ist ihr Ziel? Bühler gibt Einschätzungen dazu ab. Bundeskanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katharina Reiche (beide CDU) haben Kiew besucht. Auch darüber sprechen Host Christian Erll und Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?". Bühler sieht in dem Besuch ein wichtiges Signal. Es liege im ureigensten deutschen Interesse, dass die Ukraine den Krieg nicht verliere. Die deutsche Unterstützung für das angegriffene Land sei wichtig. Die weiteren Themen: Die aktuelle militärische Lage an den verschiedenen Frontabschnitten + Der russische Luftkrieg gegen die Ukraine Ihre Meinung ist gefragt: Helfen Sie uns mit einer kurzen Umfrage, „Was tun, Herr General?“ noch besser zu machen. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Hier geht es zu der Umfrage Hinweis: Die Umfrage ist inzwischen beendet, wir danken für die rege Teilnahme! Veranstaltungstipp: Am 12. November findet der deutschlandweite Jugendmedientag von ARD, ZDF und Deutschlandfunk statt. In Studios und Redaktionen, in Schulen und online. Motto: repeat oder reset – Social Media neu denken. Alle Infos und Anmeldung auf jugendmedientag.net Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 8. Oktober 2026 geplant.

Ihre Meinung zu "Was tun, Herr General?" ist gefragt 06 Oct 2026

Seit über vier Jahren sprechen wir über Krieg, Krisen und Sicherheitspolitik. Dazu befragen wir den ehemaligen Nato-General Erhard Bühler. Jetzt möchten wir mehr über Sie erfahren: Wie nutzen Sie den Podcast? Was gefällt Ihnen? Machen Sie mit bei unserer kurzen Umfrage, damit wir den Podcast für Sie noch besser machen können. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Hier geht es zur Umfrage Hinweis: Die Umfrage ist inzwischen beendet, wir danken für die rege Teilnahme!

#373 Lyman: Wie die Ukraine die Russen überrascht 02 Oct 2026

Die Front im Ukraine-Krieg scheint auf den ersten Blick erstarrt. Doch im Raum Lyman hat die Ukraine mit der sogenannten Operation "Vivaldi" eine bemerkenswerte Gegenoffensive gestartet. General a.D. Erhard Bühler erklärt im Gespräch mit Tim Deisinger, warum die ukrainischen Streitkräfte dort erfolgreich Gelände zurückgewinnen konnten und welche Rolle Drohnen, Aufklärung und Angriffe in die Tiefe spielen. Trotz vieler Schlagzeilen will Bühler aber nicht von einer Revolution der Kriegsführung sprechen. Nach seiner Einschätzung liegt der Erfolg vor allem darin, dass die Ukraine moderne Drohnentechnik konsequent mit klassischen Prinzipien des Gefechts der verbundenen Waffen verknüpft hat. Entscheidend sei zudem die taktische Überraschung gewesen: Die Russen hätten zwar mit einem Angriff gerechnet, den tatsächlichen Schwerpunkt der Operation aber nicht erkannt. Ein weiteres Thema in "Was tun, Herr General?" ist die Wahl des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Carsten Breuer, zum künftigen Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses. Was macht dieses Amt so bedeutend? Wie läuft die Wahl hinter den Kulissen ab? Und welchen Einfluss gewinnt Deutschland dadurch tatsächlich? Hinweis: Die Folge ist bereits am 30. September aufgezeichnet worden, konnte aber aus technischen Gründen erst zwei Tage später veröffentlicht werden. Inhaltsverzeichnis: 01:00 Militärische Situation Japans 03:20 Aktuelle Lage Ukraine-Krieg 09:20 Gegenseitige Luftangriffe 14:30 Lyman und die Operation "Vivaldi" 24:12 Treffen Lawrow - Wadephul 28:08 Breuer wird Chef des Nato-Militärausschusses 43:00 Verabschiedung und Podcast-Tipp Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 6373737. Podcasttipp: 11KM Russland ohne Starlink: Wie Satelliten den Krieg entscheiden Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 07. Oktober 2026 geplant.

#372 Warum die USA den Iran-Krieg verloren haben 24 Sep 2026

Haben die USA den Krieg gegen den Iran verloren? Ex-NATO-General Erhard Bühler kommt zu einem bemerkenswerten Urteil: Gemessen an den ursprünglich formulierten Zielen sei der Krieg für Washington politisch und militärisch gescheitert. Die USA hätten ihre Kräfte überdehnt, Munitionsbestände aufgebraucht und stünden nun vor den Folgen einer Eskalation, die weit über den Nahen Osten hinausreicht. Im Podcast „Was tun, Herr General?“ analysiert Bühler, welche Alternativen es zum militärischen Vorgehen gegeben, weshalb erfahrene Militärs die Risiken eines Angriffs gekannt haben dürften und warum der Konflikt nicht mit früheren vergleichbar ist: "Der Iran ist eine ganz andere Hausnummer als Venezuela." Außerdem geht es um die strategische Bedeutung der Straße von Hormus und des Roten Meeres, die Rolle der Huthi-Miliz sowie die Frage, unter welchen Bedingungen eine diplomatische Lösung überhaupt noch möglich erscheint. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 6373737. Podcasttipp: Politikum - Der Meinungspodcast

#371 Operation "Vivaldi" und das Drama von Oleschky 23 Sep 2026

Die Ukraine meldet Fortschritte rund um Lyman. Es handelt sich um die Operation "Vivaldi", und die Ukrainer sprechen dabei jetzt von Phase 2. Es soll gelungen sein, russische Angriffsoptionen im Norden des Donbass deutlich einzuschränken. Ex-NATO-General Erhard Bühler ordnet ein, warum selbst begrenzte Geländegewinne große operative Auswirkungen haben können. Er gibt auch ein Lagebild zu den Frontabschnitten bei Sumy, Kupjansk und Konstantiniwka und beschreibt die dramatische Situation in der abgeriegelten Stadt Oleschky. Außerdem geht es in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" um die diplomatischen Bemühungen zwischen Kiew, Moskau und Washington und die jüngsten ukrainischen Luftangriffe auf Ziele in Russland. Bühler erklärt auch, warum Drohnen die Kriegsführung weiterhin prägen, Panzer aber längst nicht ausgedient haben. Der Beginn der Folge widmet sich aber einem außergewöhnlichen Hörer-Feedback, das aus Österreich kommt und sich direkt an Erhard Bühler richtet und auf seine Zeit im Kosovo bezieht. Inhaltsverzeichnis: 01:40 Hörerfeedback aus Österreich 08:00 Treffen Trump und Selenskyj am Rande der UN-Generalversammlung 11:45 Die aktuelle militärische Lage 15:15 Lyman, Vivaldi und der Festungsgürtel 20:20 Das Drama von Oleschky 23:45 Die Rolle von Panzern 26:30 Die Angriffe auf Moskau Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 6373737. Podcasttipp: Streitkräfte und Strategien Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 24. September 2026 geplant.

#370 Hegseth und die Turbulenzen in den US-Streitkräften 17 Sep 2026

Zu Beginn der Folge von "Was tun, Herr General?" greifen Tim Deisinger und General a.D. Erhard Bühler Zuschriften zur jüngsten Balkan-Ausgabe auf. Es geht um sprachliche und historische Einordnungen und um die bis heute spürbaren politischen Sensibilitäten in der Region. General Bühler erläutert seine Aussagen und weist den Vorwurf zurück, Propaganda jedweder Art zu unterstützen. Im Schwerpunkt analysieren die beiden die aktuellen Personalkonflikte im Pentagon. Auslöser ist der Rücktritt des Staatssekretärs Daniel Driscoll, der für das US-Heer zuständig war. Hintergrund sind die anhaltenden Differenzen mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Bühler ordnet die Entwicklung als Teil einer größeren Umstrukturierung der US-Streitkräfte ein und beschreibt die Folgen für Führung, Modernisierung und Einsatzbereitschaft der US-Army. Außerdem geht es um weitere Personalentscheidungen in Washington, den Umgang mit militärischer Expertise in politischen Entscheidungsprozessen sowie die Frage, ob die derzeitigen Spannungen die Handlungsfähigkeit der Vereinigten Staaten in internationalen Krisen beeinträchtigen könnten. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 6373737. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. September 2026 geplant.

#369 Druck auf den ukrainischen Festungsgürtel 16 Sep 2026

Im ersten Teil des Podcasts sprechen Tim Deisinger und Ex-General Erhard Bühler über die aktuelle Lage an der Front. Nach Angaben von Bühler müssen die Russen weiterhin hohe Verluste hinnehmen. An einigen Stellen wurden sie zurückgedrängt. Besonders bei Lyman im Norden konnten die ukrainischen Truppen taktische Erfolge erzielen. Währenddessen haben die russischen Drohnenangriffe nach einer relativ ruhigen Phase wieder zugenommen. Moskau setzt verstärkt strahlgetriebene Drohnen ein, die von der ukrainischen Luftabwehr schwerer abzuschießen sind. Die ukrainischen Angriffe treffen vor allem russische Häfen, Kriegsschiffe und Raffinerien. US-Präsident Trump ist das ein Dorn im Auge, er befürchtet weiter steigende Ölpreise und übt Druck auf Kiew aus. Bühler sieht darin allerdings ein reines Ablenkungsmanöver. Es sei vor allem der Krieg gegen den Iran, der die Ölpreise und damit auch die Spritpreise in den USA in die Höhe treibe. Im zweiten Teil des Podcasts geht es um angeblich positive Signale aus Moskau. Nach der letzten Reise der US-Unterhändler Witkoff und Kushner soll Putin Verhandlungsbereitschaft signalisiert und einige Bedingungen fallen gelassen haben. Bühler bleibt skeptisch und spricht von "Scheinverhandlungen". Seiner Ansicht nach bleibt Putin bei seiner harten Haltung. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 17. September 2026 geplant.

#368 Der lange Schatten des Ratko Mladic 10 Sep 2026

In dieser Folge von "Was tun, Herr General" schauen wir auf den Balkan. Dort tut sich gerade einiges. Ex-Nato-General Erhard Bühler hat jüngst eine Sicherheitskonferenz in Sarajevo besucht. Ausführlich sprechen wir auch über die Vergangenheit, die den Balkan bis heute prägt. Denn: Ende August ist der verurteilte Kriegsverbrecher Ratko Mladic gestorben. Er war Oberbefehlshaber der bosnisch-serbischen Armee während des Bosnienkrieges. Er war mitverantwortlich für die mehrjährige Belagerung von Sarajevo und das Massaker von Srebrenica. Bühler war selbst viel auf dem Balkan im Einsatz. Er kennt die jahrhundertelange Geschichte, die diese Region zu dem komplizierten Gebilde gemacht hat, das es bis heute ist. Er erzählt auch, wie es zum Bosnienkrieg kam und wer dabei gegen wen kämpfte. Und wie die Politik in Serbien noch bis heute davon geprägt ist. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 16. September 2026 geplant.

#367 Moskau, Kiew, Washington – die Witkoff/Kushner-Mission 09 Sep 2026

Die USA haben einen neuen Vermittlungsversuch im Ukraine-Krieg gestartet. Die Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner waren zu Verhandlungen in Russland und der Ukraine. Die Ergebnisse sind laut Ex-Nato-General Erhard Bühler überschaubar: "Das beste Ergebnis war wohl, dass die Kiewer einen relativ ruhigen Sonntag hatten. Ohne Luftalarm." Die US-Unterhändler sprachen nach den Gesprächen von Fortschritten und forderten trilaterale Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA. Laut Bühler ist aber nicht zu erkennen, dass Russland von seinen bisherigen Kriegszielen abrückt. Es gehe Moskau darum, dass die Ukraine noch mehr Gebiete abtrete, ihre Souveränität verliere und eine russlandhörige Regierung erhalte. Die aktuelle militärische Lage: Russland kommt in der Ostukraine weiter nur langsam voran. Bühler erklärt, die russische Armee habe im August gut 50 Quadratkilometer erobert – über die gesamte Front in der Ukraine verteilt. Nach Berechnungen des Institute for the Study of War würde Russland bei dieser Vormarschgeschwindigkeit noch bis ins Jahr 2032 brauchen, um alleine den Donbass komplett zu erobern. Natürlich seien das plakative und theoretische Berechnungen, so Bühler. Sie machten aber deutlich, wie langsam Russland derzeit vorankomme. Erfolge gebe es nur an einigen Frontabschnitten zu vermelden. So rückten die Russen weiter langsam bei Slowjansk und Dobropillja vor. Im Gegenzug seien die Ukrainer nördlich von Kupjansk erfolgreich. Dort sei der russische Brückenkopf über den Fluss Oskil geteilt worden. Auch bei Lyman laufe seit Wochen ein ukrainischer Gegenangriff, der einige Erfolge bringe. Außerdem besprechen Host Tim Deisinger und Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" die Luftangriffe auf beiden Seiten. Und es gibt Neuigkeiten vom Schwarzen Meer: Den Russen ist es gelungen, den ukrainischen Getreideexport empfindlich zu treffen. Das hat wirtschaftliche Folgen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 10. September 2026 geplant.

#366 Drohnenangriff: Die Spur führt nach Russland 03 Sep 2026

Die Bundesregierung hat sich festgelegt: Russland steckt hinter dem Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle. Ex-Nato-General Erhard Bühler findet die Erklärungen dazu aus Berlin nachvollziehbar. In dieses Urteil sei viel eingeflossen, Indizien vor Ort, die technischen Merkmale der Drohnen, der verwendete Sprengstoff und Geheimdiensterkenntnisse. "Das ganze operative Muster dieses Anschlagsversuchs spricht für die Beteiligung russischer Geheimdienste", so Bühler. Inzwischen hat die Bundesregierung auch Konsequenzen gezogen. Unter anderem soll das Russische Haus in Berlin geschlossen werden. Bühler hält einige der Maßnahmen durchaus für "bemerkenswert". Es sei richtig, dass Deutschland ein Zeichen gegen den von Russland ausgehenden Staatsterror setze. Ein weiteres Thema in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" ist der Besuch von CIA-Chef John Ratcliffe in Moskau. Worum ging es dabei? Auch darüber sprechen Host Tim Deisinger und Erhard Bühler ausführlich. Bühler sagt, ein Routine-Treffen sei es sicher nicht gewesen, auch wenn US-Präsident Donald Trump es so dargestellt habe. Inhaltsverzeichnis: 0:00 Begrüßung 1:38 Der Besuch des CIA-Chefs in Moskau 13.39 Der Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle Podcast-Tipp: IQ - Wissenschaft und Forschung, die Folge "Fliegen, fahren, tauchen – Was Drohnen heute und morgen können" Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 9. September 2026 geplant.

#365 Neue russische Strategie bei Luftangriffen 02 Sep 2026

Früher haben die Russen die Ukraine häufig mit großflächigen Luftangriffen überzogen. Inzwischen verfolgen sie eine neue Strategie, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Sie konzentrieren sich auf einzelne Ziele und Städte, vor allem Kiew. Das stellt die ukrainische Luftabwehr vor Probleme. Sie wird bei den konzentrierten Angriffen überfordert. Auch die Frontstadt Cherson liegt im russischen Dauerfeuer. Der Gouverneur des Gebiets hat die Einwohner aufgefordert – besonders Ältere und Familien – das Gebiet zu verlassen, wenn sie können. Bühler sagt, dass die Angriffe immer wieder mit Gleitbomben erfolgen, für die die Ukrainer nach wie vor kein geeignetes Gegenmittel haben. Außerdem würden die Russen in Cherson mit Drohnen gezielt Jagd auf Menschen machen. In dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" sprechen Host Tim Deisinger und Erhard Bühler auch über die ukrainischen Luftangriffe auf Ziele in Russland. Unter anderem waren Öl-Raffinerien und Flughäfen das Ziel. Präsident Selenskyj hat angekündigt, bald 1.000 Drohnen pro Tag in Richtung Russland und russisch besetzte Gebiete zu schicken. Bisher seien es 300. Bühler hat Zweifel daran, dass das kurzfristig möglich ist. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 3. September 2026 geplant.

#364 Selenskyjs neuer Friedensplan 26 Aug 2026

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erklärt, es gebe einen neuen Friedensplan. Er sei zusammen mit den USA und Europa erarbeitet worden. Selenskyj sprach von Waffenstillstand, Truppenabzug und einer freien Wirtschaftszone. Was ist das für ein Plan und hat er eine Chance auf Umsetzung? Darum geht es in dieser Folge. Der ehemalige Nato-General Erhard Bühler erklärt, woher der Plan stammt und wie weit er gediehen ist. "Es scheint so zu sein, dass dies kein fertiger Friedensplan ist, sondern der Vorbereitung eines Waffenstillstands und der Aufnahme von direkten Friedensverhandlungen dienen soll." In Russland wiederum sieht Bühler derzeit keinen Willen zu einem Frieden. Außerdem geht es in dieser Folge um Korruptionsermittlungen im engsten Umfeld des ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Ein Korruptionsskandal beschäftigt die Ukraine seit November 2025. Rund 100 Millionen Dollar sollen aus einem staatlichen Konzern abgezweigt worden sein. Was bedeutet das für Selenskyj? Auch darüber spricht Host Christian Erll in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" mit Erhard Bühler. Dieser sagt: "Ich kann eine unmittelbare Betroffenheit des Präsidenten nicht erkennen." Ein weiteres Thema dreht sich um den früheren Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Er hat Neuwahlen in der Ukraine gefordert. Bühler sieht die Äußerungen kritisch. Fedorow habe seine Verdienste, zeige nun aber einen offenbar grenzenlosen Ehrgeiz. Inhaltsverzeichnis 0:00 Begrüßung 1.25 Der Friedensplan 9:00 Korruptionsermittlungen im engsten Umfeld des ukrainischen Präsidenten 16:13 Fedorow fordert Neuwahlen in der Ukraine Podcast-Tipp: Putins Krieg Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 2. September 2026 geplant.

#363 Die schwierige Lage in Kostjantyniwka 25 Aug 2026

Die Lage in der Stadt Kostjantyniwka ist kompliziert. Die ukrainische Armee kontrolliert noch bedeutende Teile davon. Aber auch die russische Armee ist tief in die Stadt vorgedrungen. "Nach wie vor kontrollieren die Russen die Stadt nicht, aber auch die Ukrainer nicht mehr", sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler dazu. Die Lage sei unübersichtlich und sehr schwierig für die Soldaten. Die Versorgung erfolge vor allem über Drohnen und unbemannte Fahrzeuge. Auch der Abtransport von Verwundeten sei kompliziert. "Also eine sehr komplexe und schwierige Lage in dieser Stadt", fasst Bühler zusammen. Die weitere aktuelle militärische Lage: Im Nordosten der Ukraine tut sich wenig an der Front, obwohl es immer wieder Kämpfe gibt. Russische Vorstöße werden meist durch ukrainische Gegenangriffe beantwortet, Geländegewinne sind oft nur von kurzer Dauer. Weiter südlich, beim sogenannten Festungsgürtel, haben die Russen bei Slowjansk kleinere Erfolge erzielt. Im Süden der Ukraine haben die Ukrainer dagegen kleinere Geländegewinne erreicht. Die weiteren Themen in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?": Luftangriffe auf beiden Seiten + Nato-Übung in Polen an der Grenze zur russischen Enklave Kaliningrad + Sichtung eines russischen Kriegsschiffs vor der deutschen Insel Fehmarn Inhaltsverzeichnis 0:00 Begrüßung 1:00 Militärische Lage am Boden 7:22 Luftangriffe auf beiden Seiten 19:35 Nato-Übung 28:55 Russisches Kriegsschiff vor Fehmarn Podcast-Tipp: Putins Krieg Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 26. August 2026 geplant.

#362 Bundeswehr-Aufrüstung: Zu viele Panzer, zu wenig KI? 20 Aug 2026

In dieser Folge geht es ums Geld und darum, wofür die Bundeswehr es ausgibt. Ein renommierter Ökonom hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius vorgeworfen, die falschen Prioritäten zu setzen. Es handelt sich um Moritz Schularick, den Präsidenten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Host Christian Erll spricht in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General" mit Ex-Nato General Erhard Bühler darüber, was Schularick genau gesagt hat und warum Bühler die Äußerungen teilweise als anmaßend empfindet. Bühler sagt, er wünsche sich mehr inhaltliche Auseinandersetzungen und weniger Populismus. Und es geht darum, wie genau die Bundeswehr aufrüstet und welche Prioritäten dabei gesetzt werden. Dabei spielt eine Art Einkaufsliste des Verteidigungsministeriums eine Rolle, die zeigt, was in den kommenden Monaten beschafft werden soll. Berichtet hat darüber die "Welt am Sonntag". Die Liste ist lang und milliardenschwer. Wird da klug investiert oder wird da einfach nur viel Geld ausgegeben? Inhaltsverzeichnis: 00:00 Begrüßung 01:28 Die Kritik von IfW-Präsident Schularick an den Investitionen bei der Bundeswehr 11:07 Die Einkaufsliste der Bundeswehr Podcast-Tipp Wahlkreis Ost – Deep Talks vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 25. August 2026 geplant.

#361 Die ukrainische Olexandriwka-Offensive 19 Aug 2026

Ohne großes Aufsehen hat die Ukraine eine Offensive im Süden des Landes durchgeführt. Nach ukrainischen Angaben wurden dabei seit Beginn des Jahres 745 Quadratkilometer zurückerobert. Der ehemalige Nato-General Erhard Bühler erklärt, wie sogenannte Olexandriwka-Gegenoffensive ablief und wie die Erfolge zu bewerten sind, die dabei in den vergangenen Monaten erreicht wurden. Als Grund für den Erfolg sieht Bühler vor allem einen Grund: "Das war sicher die Schwäche der an der Südfront unterversorgten russischen Armee." Diese sei durch ukrainische Luftangriffe im Hinterland seit Längerem von einem Großteil ihrer Versorgung abgeschnitten. "Das ist ein taktischer Erfolg der Ukraine", so Bühler zu den Eroberungen im Süden. "Ob er nachhaltig sein wird oder ob der Erfolg gar ausgebaut werden kann, das werden wir sehen." Die weitere militärische Lage: Im Norden der Front in der Ostukraine gibt es wenig Neuigkeiten. Weiter südlich, beim sogenannten Festungsgürtel, ist die ukrainische Armee unter Druck. Das gilt vor allem für den Frontabschnitt bei der Stadt Kostjantyniwka. Bühler geht davon aus, dass die Stadt über kurz oder lang an die Russen fallen wird. Außerdem besprechen Host Christian Erll und Bühler in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" die Luftangriffe auf beiden Seiten. Im zweiten Teil des Podcasts geht es um eine Nato-Übung, bei der ukrainische Drohnenpiloten amerikanische Panzerverbände ziemlich in die Bredouille gebracht haben sollen. Die Übung fand in Deutschland statt. Es ist nicht die erste Meldung dieser Art. Doch wenn man die Details der Übung kennt, relativiert sich der Bericht schnell. Inhaltsverzeichnis: 00:00 Begrüßung 01:18 Die militärische Lage am Boden 15:16 Die Luftangriffe auf beiden Seiten 30:24 Die Nato-Übung mit ukrainischen Drohnen-Piloten Podcast-Tipp Wahlkreis Ost – Deep Talks vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 20. August 2026 geplant.

#360 US-Generäle: Wer nicht folgt, fliegt 13 Aug 2026

In dieser Folge geht der Blick in die USA. Dort gibt es Konflikte zwischen Generälen und Verteidigungsminister Pete Hegseth. Zuletzt wurden erneut ranghohe Militärs entlassen. Es handelt sich um General Christopher Donahue und Generalleutnant Charles Costanza. Wie das zu bewerten ist, darüber spricht Host Christian Erll mit Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?". Bühler sagt, solche Entlassungen seien zunächst durchaus ein normaler Vorgang. Er wisse aber von zahlreichen Bekannten im US-Militär, dass Hegseth als Minister bei der US Army insgesamt unbeliebt sei. Ihm werde die Kompetenz für das Amt abgesprochen. Dabei spiele auch der Iran-Krieg eine Rolle. Bühler erklärt außerdem, welche Rolle Donahue und Costanza bisher gespielt haben. Und warum er ihre Absetzung kritisch sieht. Zum Beginn des Podcasts geht es zunächst um einen Vergleich zwischen dem Ukraine-Krieg und dem Bosnienkrieg, der hier im Podcast gezogen wurde und zu dem es eine Reihe von Reaktionen gab. Inhaltsverzeichnis: 00:00 Begrüßung 01:06 Diskussion um Vergleich zwischen Ukraine-Krieg und Bosnienkrieg 09:24 Die Konflikte in der US-Militärführung Podcast-Tipp: Das wahre Leben: Unter Drohnen – mein Kriegsalltag an der ukrainischen Front Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 19. August 2026 geplant.

#359 Leipziger Drohnen-Vorfall: "Ein terroristischer Anschlag" 12 Aug 2026

Es war ein aufsehenerregender Zwischenfall: Am Flughafen Leipzig/Halle ist eine Sprengstoff-Drohne gefunden worden. Sie soll gegen ein ukrainisches Transportflugzeug geflogen sein, jedoch ohne Detonation. In dieser Folge erklären Host Christian Erll und der ehemalige Nato-General Erhard Bühler, was inzwischen bekannt ist. "Es ist auf jeden Fall ein sehr ernstzunehmender Vorfall, der auf keinen Fall heruntergespielt werden darf. Das ist ein terroristischer Anschlag, der hier verübt worden ist", sagt Bühler. Glücklicherweise sei der Angriff offenbar nicht erfolgreich gewesen. "So eine Drohne hätte niemals in den Sicherheitsbereich einfliegen dürfen", findet Bühler. Flughäfen müssten so mit Sensoren, Radargeräten und weiterer Technik ausgestattet werden, dass sie Drohnen rechtzeitig erkennen könnten, damit sie dann auch abgewehrt werden könnten. Bisher ist unklar, wer hinter dem Angriff steckt. Bühler hält Vermutungen, dass es Russland gewesen sei, für plausibel. Außerdem spricht Bühler darüber, wo Deutschland bei der Drohnenabwehr steht. "Ich denke, dass wir dort auf dem richtigen Weg sind", so Bühler mit Blick auf die Investitionen in dem Bereich. Deutschland stehe nicht so blank da, wie es scheine. Zur aktuellen militärischen Lage im Ukraine-Krieg: Im Osten der Ukraine gibt es an vielen Frontabschnitten heftige Kämpfe. Die Ukrainer können die Front aber weitgehend halten. An einer Stelle ist den Russen laut Bühler ein kleiner taktischer Vorstoß gelungen. Eine wichtige Rolle spielen an der Front auch sogenannte Infiltrationseinsätze und Repeater für Drohnen. Bühler erklärt die Hintergründe. Inhaltsverzeichnis: 00:00 Begrüßung 01:00 Die aktuelle militärische Lage 20:06 Der Leipziger Drohnen-Zwischenfall Podcast-Tipp: Das wahre Leben: Unter Drohnen – mein Kriegsalltag an der ukrainischen Front Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 13. August 2026 geplant.

#358 Bröckelt Putins Bündnissystem? 07 Aug 2026

Ein Verbündeter widerspricht Wladimir Putin öffentlich: Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew fordert ein Ende der Kämpfe in der Ukraine und neue Verhandlungen. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt die Rolle Kasachstans und die Signalwirkung des ungewöhnlichen Vorstoßes nach innen und nach außen. Auch im zweiten Teil dieser Folge von "Was tun, Herr General?" geht es um einen Verbündeten Russlands: Nordkorea. Bühler bespricht mit Host Christian Erll, was von den Berichten zu halten ist, dass 30.000 nordkoreanische Soldaten Russland unterstützen sollen. Welche Aufgaben könnten sie übernehmen und welchen militärischen Nutzen hätten sie überhaupt? Und schließlich steht eine Frage im Raum, die seit Monaten diskutiert wird. Bereitet Russland eine neue Mobilisierungswelle vor? Erhard Bühler stellt zunächst klar, dass es seiner Ansicht nach nicht um neue Rekruten, sondern um die Aktivierung von Reservisten geht. Er kann sich auch eine Größenordnung von über 300.000 Mann nicht vorstellen, weil es organisatorisch mit Ausbildung und Ausrüstung kaum machbar wäre. Bühler hält aber eine verdeckte, schrittweise Mobilisierung für plausibel. Inhaltsverzeichnis: 01:30 Kasachstan fordert auf Gipfel Einfrieren des Ukraine-Krieges 11:00 Nordkorea will angeblich 30.000 Soldaten schicken 21:00 Einordnung der Berichten über eine große russische Mobilmachung Erhard Bühlers Podcast-Tipp: Streitkräfte und Strategien Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 12. August 2026 geplant.

#357 Verletzter NATO-Luftraum: Zufall oder Provokation? 06 Aug 2026

Russische Drohnen über Rumänien, ein russischer Flugkörper auf polnischem Gebiet. Wie gefährlich sind die jüngsten Verletzungen des NATO-Luftraums? Ex-NATO-General Erhard Bühler ordnet die Vorfälle ein und erklärt, warum die Allianz trotz aller Provokationen besonnen reagiert. Bühler sagt: "Wegen des Einschlags einer Rakete auf einem Feld fängt man keinen Krieg an." Außerdem geht es um Russlands Einsatz ballistischer Raketen, die Möglichkeiten der ukrainischen Luftverteidigung und die Frage, wie groß Moskaus Vorräte tatsächlich noch sind. Im Podcast beantwortet Erhard Bühler außerdem Hörerfragen zu den Angriffen auf Wildberries-Lagerhäuser, zur ukrainischen Drohnenproduktion und zu Russlands Möglichkeiten, den Krieg personell weiterzuführen. Unser Podcast-Tipp: Zum Podcast "Ungebremst - Der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt" gibt es eine Bonusfolge "Nach dem Urteil" Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 07. August 2026 geplant.

#356 Was man über Kiews neuen Armeechef Drapatyj wissen muss 30 Jul 2026

Die Ukraine hat einen neuen Oberbefehlshaber: Mychajlo Drapatyj übernimmt die Führung der Streitkräfte. Er gilt als erfahrener Kommandeur und genießt innerhalb der ukrainischen Armee einen guten Ruf – so die Einschätzung von Ex-Nato-General Erhard Bühler. Doch warum wurde sein Vorgänger Oleksandr Syrskyj abgelöst und welche Erwartungen sind mit dem Führungswechsel verbunden? Im Gespräch mit Host Tim Deisinger erklärt Bühler, wer Drapatyj ist, welche Schwerpunkte er bei Luftverteidigung, Drohnenkrieg und Führung der Truppe setzen will und warum sich trotz des Personalwechsels an der militärischen Strategie der Ukraine voraussichtlich wenig ändern wird. Außerdem geht es um den Umgang mit Vorwürfen gegen den bisherigen Oberbefehlshaber Syrskyj, die umstrittene Rolle des früheren Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow und die Belastungen für Verantwortliche, die seit Jahren einen Krieg führen müssen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 5. August 2026 geplant.

#355 Wildberries - Russlands Online-Riese im Visier 29 Jul 2026

Wildberries - das ist so etwas wie das russische Amazon. Die Ukraine hat diesen Online-Händler in den letzten Tagen mehrfach angegriffen. Doch warum gerät ausgerechnet ein Unternehmen ins Visier, das für viele Russinnen und Russen zum Alltag gehört? Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, weshalb die Ukraine Wildberries nicht nur als zivilen Händler, sondern auch als Teil der russischen Kriegslogistik betrachtet. Dabei geht es um Dual-Use-Güter, Elektronikbauteile und Ausrüstung, die nach ukrainischer Darstellung für militärische Zwecke genutzt werden können. Tim Deisinger und Erhard Bühler diskutieren die heikle Frage, wo die Grenze zwischen legitimen militärischen Zielen und geschützten zivilen Einrichtungen verläuft. Außerdem geht es um die Frage, ob die die Ukraine heute stärker ist als je zuvor seit Beginn des russischen Angriffskrieges? Auslöser der Diskussion ist eine Aussage des finnischen Präsidenten Alexander Stubb. Ex-NATO-General Erhard Bühler hält diese Einschätzung für nachvollziehbar und begründet, warum Russland seinen Kriegszielen aus seiner Sicht bislang nicht näher gekommen ist. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 30. Juli 2026 geplant.

#354 Wer schützt die Ukraine nach dem Krieg? 22 Jul 2026

Nichts deutet derzeit im Ukraine-Krieg auf einen Frieden hin. Doch irgendwann endet jeder Krieg. Nicht nur die Menschen in der Ukraine hoffen, dass dieses Ende nicht in allzu weiter Ferne liegt. Wenn ein Waffenstillstand kommt, so viel ist schon jetzt klar, dann muss er abgesichert werden. Dann könnte eine sogenannte "Koalition der Willigen" eine wichtige Rolle spielen. Darüber sprechen Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" Bühler erklärt, wie diese Koalition 2025 auf Betreiben des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zustande kam. Auch Deutschland ist inzwischen Teil davon. Die Koalition der Willigen zielt laut Bühler auf zwei Ziele. Es geht um die Möglichkeit der Absicherung eines Waffenstillstands bzw. eines Friedens in der Ukraine und um Abschreckung vor neuen russischen Attacken. Dabei gibt es laut Bühler viele offene Fragen. Die Truppen könnten beispielsweise bei einem erneuten Ausbruch des Krieges von heute auf morgen in Kämpfe verwickelt werden. Auch die Rolle der Nato bei dem Vorhaben ist nicht geklärt. Drohen Doppelstrukturen? Außerdem geht es um historische Vorbilder. Denn eine "Koalition der Willigen" gab es schon mehrfach. Stichworte sind hier unter anderem der Irak und Afghanistan. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 29. Juli 2026 geplant.

#353 Fedorow vs. Syrskyj: Ein Konflikt schwächt die Ukraine 21 Jul 2026

Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow konnte nicht mit dem Armeechef Oleksandr Syrskyj. Nun musste er gehen. Das hat Folgen für die Ukraine. War es die richtige Entscheidung, dass Fedorow gehen musste und nicht der Armeechef? Darüber sprechen Host Tim Deisinger und der ehemalige Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?". Der öffentliche Aufschrei nach der Ablösung Fedorows ist deutlich größer als bei früheren Regierungsumbildungen in der Ukraine. Seit Tagen gibt es Demonstrationen in Kiew und anderen Städten. Fedorow selbst äußert scharfe Kritik in der Öffentlichkeit und lässt kein gutes Haar an der militärischen Führung der ukrainischen Armee. Unter anderem behauptet er, Armeechef Syrskyj habe persönlich seine Entlassung gefordert, was dieser bestreitet. Bühler sagt dazu: Die öffentlich ausgetragene Debatte schade der Ukraine in ihrem Abwehrkampf. Er erklärt auch, welchen Anteil an den ukrainischen Erfolgen in den vergangenen Monaten er Fedorow zurechnet. Der ganze Vorgang bringe Präsident Selenskyj in eine schwierige Situation. Es könne durchaus sein, dass es noch weitere personelle Konsequenzen geben werde. Zur aktuellen militärischen Lage im Ukraine-Krieg: Es gibt intensive Kämpfe entlang der Front, aber ohne, dass es größere Verschiebungen gibt. Die Russen erzielen nur an einigen Abschnitten im Osten der Ukraine marginale Gewinne. Bühler spricht von einem "Patt" zwischen den beiden Armeen. Trotz dieser Lage macht Russlands Präsident Wladimir Putin weiter keine Anstalten, den Weg für einen Frieden zu ebnen. Außerdem geht es um die Luftangriffe auf beiden Seiten. Inhaltverzeichnis 03:50 Die aktuelle militärische Lage 21:09 Die Ablösung von Fedorow als Verteidigungsminister der Ukraine Podcast-Tipp: Weltspiegel-Podcast "Wie der Krieg das russische Leben verändert" Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 22. Juli 2026 geplant.

#352 Wie die Nato 3.0 aussehen soll 17 Jul 2026

In dieser Folge sprechen wir über den Nato-Gipfel, der jüngst im türkischen Ankara stattgefunden hat. Er stand im Zeichen des Ukraine-Kriegs und der Neuordnung der Nato unter dem Stichwort Nato 3.0. Die Mitgliedsländer, auch die USA unter Präsident Donald Trump, haben sich erneut zu Artikel 5 des Nato-Vertrags und der Beistandspflicht im Kriegsfall bekannt. Manche haben Zweifel daran, ob der Artikel 5 wirklich eingehalten würde, wenn es so weit käme. Ex-Nato-General Erhard Bühler ist da optimistischer. Allgemein kann er den Beschlüssen des Gipfels einiges Positives abgewinnen. Dabei geht es um Russland, den Terrorismus, die Aufrüstung innerhalb der Nato, die Rolle Europas, die Ukraine und den Iran. Inhaltverzeichnis: 00:03:08 Bietet der Artikel 5 des Nato-Vertrages im Kriegsfall wirklich Schutz? 00:15:20 Die politische Ergebnisse des Gipfels 00:35:05 Die Bewaffnung der europäischen Nato-Partner Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe des Podcasts "Was tun, Herr General?" ist für den 21. Juli 2026 geplant.

#351 Fedorow: Ein Star der ukrainischen Führung geht 16 Jul 2026

Eine aktuelle Meldung lässt aufhorchen: Der ukrainische Verteidigungsminister Mychailo Fedorow tritt zurück. Ukrainische Medienberichte legen nahe, dass Differenzen innerhalb der ukrainischen Führung der Grund sind. Konkret sollen sich Fedorow und der Armeechef Olexander Syrskyj überworfen haben. Inzwischen gibt es in der Ukraine auch Proteste gegen den Rücktritt. Ex-Nato-General Erhard Bühler vermutet, dass Fedorow bald eine andere Position einnehmen könnte. Er gilt als sehr fähig und ist unter anderem der Architekt der erfolgreichen ukrainischen Drohnenstrategie. Die aktuelle militärische Lage: Es gibt zahlreiche Kämpfe, aber keine größeren Verschiebungen an der Front. Im Moment, so Bühler, sei die Ukraine in vielen Bereichen im Vorteil. Von einer Wende im Krieg will er aber nicht sprechen. Dazu sei es zu früh. Einmal mehr geht Bühler auf die hohen russischen Verluste ein und welche Folgen sie haben könnten. Außerdem sprechen Host Tim Deisinger und Bühler in dieser Folge über die Luftangriffe auf beiden Seiten. Podcast-Tipp: 11 KM - Putins Kanonenfutter: Wie Russland global für die Front rekrutiert Inhaltverzeichnis: 00:08:55 Die Entlassung des ukrainischen Verteidigungsministers Fedorow 00:11:30 Die aktuelle militärische Lage Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe des Podcasts "Was tun, Herr General?" ist für den 17. Juli 2026 geplant.

#350 Bundeswehr: Wohin fließt das viele Geld? 09 Jul 2026

In dieser Folge von „Was tun, Herr General?“ geht es ausnahmsweise nicht direkt um die Lage in der Ukraine, sondern um die geplanten Rekordausgaben für die Bundeswehr. Ex-NATO-General Erhard Bühler ordnet den neuen Bundeshaushalt ein, der die Verteidigungsausgaben bis 2030 auf rund 184 Milliarden Euro steigern soll. Er argumentiert, dass die Bundeswehr jahrzehntelang auf Verschleiß gefahren wurde und nun erhebliche Investitionen nötig seien, um Verteidigungs-Fähigkeiten wieder aufzubauen. Stichworte sind Drohnenabwehr, Artillerie, Munition, Digitalisierung und Personalstärke. Zugleich diskutieren Tim Deisinger und Erhard Bühler die Frage, wie sich verhindern lässt, dass die zusätzlichen Milliarden ineffizient eingesetzt werden. Deisinger hinterfragt zudem die Sinnhaftigkeit der Kopplung des 3,5 Prozent Ziels an das Bruttoinlandsprodukt. Auch die Kritik von Hörern an kostspieligen Rüstungsprojekten wie FCAS und der Fregatte F126 kommt zur Sprache. Außerdem beantwortet Bühler Fragen zur Krisenvorsorge der Bevölkerung, zur Gefahr eines Krieges in Europa und zum Schutz deutscher militärischer Infrastruktur vor Drohnenangriffen. Sein Fazit: Eine unmittelbare Kriegsgefahr sieht er nicht, Deutschland müsse aber deutlich widerstandsfähiger werden. Podcast-Tipp: Politikum - Der Meinungspodcast Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 16. Juli 2026 geplant.

#349 Putins Reserven an Raketen schwinden 08 Jul 2026

Russische Raketen töten weiter viele Menschen und richten enorme Schäden an. Laut Ex-Nato-General Erhard Bühler gibt es für die Ukraine aber Hoffnung. Die russischen Vorräte sind endlich. Bühler rechnet vor, wie viele Raketen Moskau noch zur Verfügung stehen. Außerdem entwickelt Kiew mehrere vielversprechende Abwehr-Strategien. Host Tim Deisinger lässt Erhard Bühler auch die Aussagen von Donald Trump auf dem Nato-Gipfel in Ankara einordnen. Wie ernst muss man die Drohungen gegen Spanien nehmen? Wird der Streit um Grönland wieder eskalieren? Bühler erklärt auch, welche Folgen der teilweise Rückzug der Amerikaner aus Europa hat und warum in diesem Zusammenhang von Nato 3.0 gesprochen wird. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 9. Juli 2026 geplant.

#348 SPEZIAL: Ihre Fragen an den General 02 Jul 2026

In dieser Folge beantwortet der frühere Nato-General Erhard Bühler die Fragen von Hörern. Es geht um Versorgungsengpässe bei der russischen Armee und die Folgen. Und wir sprechen mal wieder über den Taurus. Laut Bühler hat die Ukraine inzwischen eigentlich keinen Bedarf mehr daran. Weitere Themen: Die Kertsch-Brücke und die Versorgung der Krim + Die Motivation in der russischen Armee + die russische Panzerproduktion und Panzerreserven + Fragen zum Drohnenkrieg Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 8. Juli 2026 geplant.

#347 Treibstoffkrise in Russland 01 Jul 2026

Die Ukraine setzt ihre Angriffe auf die Ölindustrie und die militärische Logistik Russlands fort. Offenbar mit wachsendem Erfolg. Im Podcast "Was tun, Herr General?" analysieren Erhard Bühler und Host Tim Deisinger die aktuelle militärische Lage. Sie erklären, warum die ukrainische Strategie gegen Ölindustrie und Nachschublinien Russland zunehmend unter Druck setzt und welche Auswirkungen die Treibstoffkrise auf Armee und Bevölkerung hat. Laut Ex-Nato-General Bühler wird in 78 Regionen der Treibstoff knapp. Auf der Krim wurde der Notstand ausgerufen. Selbst Kremlchef Wladimir Putin spricht inzwischen öffentlich von Engpässen. Außerdem geht es um den Drohnenkrieg, um Geländegewinne und die Frage, ob sich die Kräfteverhältnisse im Krieg langsam zugunsten der Ukraine verschieben. Spoiler: Ex-General Bühler sagt Nein und erklärt warum. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 2. Juni 2026 geplant.

#346 FCAS: Das gescheiterte Kampfjet-Projekt 25 Jun 2026

In dieser Folge müssen wir über FCAS sprechen – das europäische Luftkampfsystem. Es wird nun wohl ohne eine wichtige Komponente auskommen müssen. Denn das deutsch-französische Kampfflugzeug-Projekt wurde gestoppt. "Es hat tatsächlich eine politische, rüstungspolitische, wirtschaftliche, militärische Dimension, der Schaden ist also riesig", sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Trotzdem sei das Aus für das Projekt folgerichtig gewesen. Bühler erklärt die Gründe und was ein französisches Familienunternehmen sowie das französische Atomprogramm damit zu tun haben. Er ist sich trotzdem sicher, dass es ein neues Kampfflugzeug geben wird, wenn auch in einer anderen Form. "Nahezu sicher wird es teurer werden, in der Entwicklung, in der Beschaffung, in der Nutzung und ganz sicher wird es auch später kommen, als ursprünglich geplant", so Bühler. Zunächst sprechen Host Tim Deisinger und Bühler in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" aber über das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran, das einen Weg zu einem Frieden ebnen soll. Binnen zwei Monaten soll ein endgültiger Vertrag stehen. Ob das klappt, da hat Bühler seine Zweifel, vor allem wegen dem kurzen zeitlichen Rahmen. Im Podcast erklärt er die Knackpunkte, und das sind einige. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 1. Juni 2026 geplant.

#345 Wie die Ukraine die Krim abriegelt 24 Jun 2026

Seit Wochen nimmt die Ukraine bei ihren Luftangriffen die russische Öl-Industrie ins Visier. Das zeigt Wirkung. In vielen Regionen Russlands herrscht inzwischen Treibstoffknappheit. Das dürfte über kurz oder lang auch die Handlungsfähigkeit der russischen Armee einschränken, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler im Gespräch mit Host Tim Deisinger. Besonders auf der Krim sei die Lage schwierig. Die Versorgungswege über das Festland auf die Halbinsel funktionieren nach ukrainischen Angriffen nur noch eingeschränkt. Auch im Umfeld der Kertsch-Brücke habe es ukrainische Luftangriffe gegeben. Bühler vermutet, dass die Ukrainer noch weiter gehen werden: "Es deutet alles darauf hin, dass in nächster Zeit ein Angriff auf die Brücke erfolgen könnte, sobald die Flugabwehr weitgehend ausgeschaltet ist." Die Russen verfolgten bei ihren Luftangriffen eine andere Strategie und nähmen eher zivile Ziele ins Visier: Es habe mehrere Angriffe auf die ukrainischen Städte Sumy und Saporischschja mit Gleitbomben gegeben. Die weiteren Themen in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?": Die Diskussion um die Osterweiterung der Nato und das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen. Dazu haben uns nach der vergangenen Folge zahlreiche Mails erreicht. + Russlands Präsident Putin hat erklärt, sein Land sei bereit zu Friedensverhandlungen mit Russland. Allerdings nur zu Bedingungen, die nach Einschätzungen von Bühler einer Kapitulation der Ukraine gleichkämen. Links - Der Krieg in der Ukraine - Nachrichten und Hintergründe - Unser Podcast Putins Krieg mit aktuellen Kurzbeiträgen und Interviews zum Ukraine-Krieg Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 25. Juni 2026 geplant.

#344 Die Nato, Russland und die Primakow-Doktrin 18 Jun 2026

Wenn über den Ukraine-Krieg und seine Ursachen gesprochen wird, dann spielt immer wieder die Osterweiterung der Nato eine Rolle. Auch der Angreifer Russland selbst führt sie immer wieder ins Feld, um den Krieg zu rechtfertigen. Und auch einige Historiker und Politiker sagen, in der Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges habe der Westen die historische Chance verstreichen lassen, Russland auf Augenhöhe einzubinden und so den Ukraine-Krieg zu verhindern. In dieser Folge sprechen Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler mit dem Historiker und Offizier Matthias Rogg über den ewigen Streitpunkt Nato-Osterweiterung. Er findet, eine zentrale Rolle spiele dabei die oft wenig beachtete russische Primakow-Doktrin. Nach wem sie benannt ist, was sie genau besagt und was sich daraus ableiten lässt, besprechen wir in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?". Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 24. Juni 2026 geplant.

#343 G7-Gipfel: Rückenwind für die Ukraine 17 Jun 2026

"Die Ukraine geht als einer der Gewinner aus dem G7-Gipfel hervor", sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Die Amerikaner würden die Ukraine wieder mehr unterstützen. Präsident Trump spreche davon, dass Russland den Krieg beenden solle. Früher habe er das von der Ukraine gefordert. Die G7 hätten sich auf weitere Sanktionen gegen Russland verständigt. Und die Unterstützung durch europäische Staaten für die Ukraine sei ungebrochen. Auch die aktuelle militärische Lage entwickle sich positiv für das angegriffene Land. "Die Ukraine riegelt die russische Armee in der Ukraine immer mehr vom Nachschub ab", so Bühler im Gespräch mit Host Tim Deisinger. Die russische Frühjahrsoffensive sei schon im Ansatz gestoppt worden. All diese aktuell positiven Entwicklungen könnten sich aber auch umkehren, warnt Bühler. Russland habe durchaus noch Optionen. Die gute Lage für die Ukraine sei zunächst nur eine Momentaufnahme. Die weiteren Themen in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?": Russische Luftangriffe auf die Ukraine: Ukrainische Kulturgüter als Ziel + Ukrainische Luftangriffe sorgen für Versorgungsengpässe auf der Krim + Bundeskanzler Merz sieht ein Fenster für Gespräche über ein Ende des Krieges. Hat er Recht? + Donald Trump will offenbar bestimmte Kampfverbände aus der Nato zurückziehen Podcast-Tipp: NS-Cliquen: von Menschen und Mördern Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 18. Juni 2026 geplant.

#342 Putins größte Lüge im Krieg 10 Jun 2026

Russlands Präsident Wladimir Putin begründet den Angriff auf die Ukraine auch mit einer Bedrohung durch die Nato. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, warum er diese Argumentation für die größte Lüge im Krieg hält. Dabei geht er zusammen mit Host Tim Deisinger alte Aussagen von Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher durch und schaut sich alte Vereinbarungen wie die Nato-Russland-Grundakte an. Deisinger und Bühler streiten auch sehr lebhaft über die Frage, ob die räumliche Nähe die Nato für Russland "gefährlicher" macht. Außerdem geht es in dieser Folge um den problematischen Umgang der Ukraine mit ihrer Vergangenheit. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Militäreinheit nach der UPA benannt. Dabei handelt es sich um die Ukrainische Aufständische Armee, die im Zweiten Weltkrieg Massaker an polnischen Zivilisten verübt hat. Das Vorgehen Selenskyjs bereitet auch Bühler Bauchschmerzen. Weiterhin berichtet Bühler, was zum ukrainischen Angriff auf ein Studentenwohnheim in Luhansk im Mai bekannt ist. Podcast-Tipp "punktEU": https://www.ardsounds.de/sendung/punkteu-der-europa-podcast-von-wdr-5/urn:ard:show:0f0ee49b2c1ed066/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die Veröffentlichung der nächsten regulären Folge von "Was tun, Herr General?" ist für den 17. Juni 2026 geplant.

#341 Versorgungslücken auf der Krim für Russland gefährlich 09 Jun 2026

Angriffe auf Lkw, Züge und Brücken – die Russen haben es zunehmend schwer, die Versorgungswege zur Krim zu schützen. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt die Strategie der Ukrainer und warum sie für Russlands Präsidenten Wladimir Putin immer gefährlicher wird. Endet der Krieg bald? Neben der aktuellen militärischen Lage spricht Host Tim Deisinger mit Bühler auch über den Besuch von Altkanzler Gerhard Schröder in Moskau. Bühler weist darauf hin, dass der Altkanzler als Privatmann ohne Mandat in der russischen Hauptstadt war. Hat er vielleicht doch Einfluss auf Putin? Bühler ist aus mehreren Gründen skeptisch. Podcast-Tipp "Welt.Macht.China": https://1.ard.de/weltmachtchina?cp=dg Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die Veröffentlichung der nächsten regulären Folge von "Was tun, Herr General?" ist für den 10. Juni 2026 geplant.

#340 Hat Russland eine Chance gegen die Nato? 04 Jun 2026

In der 2. Sonderfolge von der WIFIS-Konferenz diskutieren Oberst a.D. Wolfgang Richter und die Politikwissenschaftlerin Gerlinde Groitl. Laut Richter ist eine politische Absicht Moskaus, die "starke Nato" anzugreifen, nicht nachweisbar. Außerdem erklärt er, warum aus seiner Sicht Europas konventionelle militärische Fähigkeiten den russischen überlegen sind. Groitl macht aber darauf aufmerksam, dass Russland dem Westen bereits militärisch droht. Außerdem gebe es hybride Angriffe. Russland sehe sich als Großmacht. Gleichzeitig wirft die Politikwissenschaftlerin dem Westen Fehler im Umgang mit Russland vor. Dieser müsse erst einmal seine Ziele definieren. Nur dann werde er sie auch erreichen können. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste reguläre Folge von „Was tun, Herr General?“ ist für den 9. Juni 2026 geplant.

#339 Bedrohungen für die europäische Sicherheit 03 Jun 2026

In dieser Folge von "Was tun, Herr General?" hören Sie eine Diskussion von der Jahreskonferenz des Wissenschaftlichen Forums für Internationale Sicherheit. Beteiligt war auch der ehemalige Nato-General Erhard Bühler. Im Zentrum stand die Frage, vor welchen Bedrohungen wir derzeit in Deutschland und Europa stehen. Wie ist mit Russland umzugehen? Wie sind die Europäer auf künftige mögliche Konflikte vorbereitet? Bühler sagt, die aktuelle Lage sei viel schwieriger und komplizierter als im Kalten Krieg. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 4. Juni 2026 geplant, dann hören Sie eine weitere Diskussion von der besagten Jahreskonferenz. Die nächste reguläre Folge von "Was tun, Herr General?" wird voraussichtlich am 9. Juni 2026 veröffentlicht.

#338 Warnung an Belarus und der Krisenherd Balkan 28 May 2026

Welche Rolle spielt Belarus im Ukraine-Krieg – und droht von dort ein neuer Angriff? In dieser Folge ordnet Ex-NATO-General Erhard Bühler die militärische Lage ein. Sein Fazit: Ein Vorstoß wie zu Beginn des Krieges 2022 sei heute kaum noch möglich. Dennoch bleibe Belarus ein wichtiger Faktor, politisch wie strategisch. Im zweiten Teil von "Was tun, Herr General?" richtet sich der Blick auf den Balkan: Warum kündigt der Hohe Repräsentant für Bosnien und Herzegowina, Christian Schmidt, seinen Rückzug an? Und was sagt das über die Stabilität der Region aus? Bühler erklärt die Macht dieses Amtes, die Spannungen zwischen den Volksgruppen – und warum internationale Interessen, auch wirtschaftlicher Natur, die Lage zusätzlich verkomplizieren. Ein Podcast-Tipp: Politikum https://www.ardsounds.de/sendung/politikum-der-meinungspodcast-von-wdr-5/urn:ard:show:718464ba4284b268/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 03. Juni 2026 geplant.

#337 Oreschnik-Rakete: Gefährlich, aber nicht außergewöhnlich 27 May 2026

Die Kämpfe in der Ukraine dauern an – doch an der Front bewegt sich kaum etwas. Gleichzeitig eskaliert der Krieg in der Luft weiter. In dieser Folge von „Was tun, Herr General?“ analysieren Tim Deisinger und Ex-NATO-General Erhard Bühler die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg, der zunehmend von Drohnen- und Raketenangriffen geprägt ist. Schauplätze sind Luhansk und Kiew. Im Fokus steht die neue russische Mittelstreckenrakete „Oreschnik“. Ex-General Bühler ordnet ihre Stärken und Schwächen ein. Sie sei wegen der sechs Gefechtsköpfe und schwerer Abfangbarkeit eine gefährliche, aber technisch nicht außergewöhnliche Waffe mit begrenzter Präzision. Den jüngsten Einsatz bewertet Bühler als politisches Signal, das mehr der Abschreckung denn der militärischen Wirkung gedient habe. Ein Podcast-Tipp: "Sieben Tage wach" https://www.ardsounds.de/sendung/7-tage-wach/urn:ard:show:f9c5f6d4e3e528db/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 28. Mai 2026 geplant.

#336 Gotland-Übung mit Ukrainern: Schlappe für Nato-Soldaten? 21 May 2026

Erneut hat es eine Militärübung mit Nato-Soldaten und ukrainischen Drohnenpiloten gegeben. Erneut gibt es Berichte, die Ukrainer hätten den Nato-Soldaten deutlich ihre Grenzen aufgezeigt. Aber stimmt das wirklich? Darüber spricht Host Tim Deisinger mit dem ehemaligen Nato-General Erhard Bühler. Er erklärt, worum es bei der Übung auf der schwedischen Insel Gotland ging. Der Insel käme bei einem möglichen Krieg zwischen Russland und der Nato eine wichtige Rolle zu. Bühler erklärt, was bei der Übung genau geübt wurde und was dann geschah. Seiner Meinung nach verbieten sich so eindeutige Urteile, wie sie nach der Übung teilweise in Medien kolportiert wurden. Außerdem geht es in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" um eine Entscheidung der USA, die Rotation von Truppenteilen in Europa auszusetzen. Konkret geht es um Polen. Die Entscheidung dazu im Weißen Haus fiel offenbar kurzfristig. Und: Wie eine russische Drohne die Regierung in Lettland zerfallen ließ. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 27. Mai 2026 geplant.

#335 Wende für die Ukraine im Drohnenkrieg 20 May 2026

Die Ukraine hat die Region Moskau massiv mit hunderten Drohnen angegriffen. Ziele waren unter anderem ein Öl-Depot, eine Raffinerie und Betriebe, die für die Rüstungsindustrie arbeiten. Der ehemalige Nato-General Erhard Bühler sagt, die Ukraine habe inzwischen deutlich höhere Kapazitäten für solche Angriffe. Mitte 2024 hätten die Ukrainer 1.000 Drohnen pro Monat gegen Russland eingesetzt. Inzwischen seien es 7.000. Bühler dazu: "Auch das ist ein Trend, der deutlich macht, dass die Ukrainer heute schon mehr Drohnen nach Russland schicken als die Russen in die Ukraine." Auch Russland hatte schon in der vergangenen Woche einen der schwersten Angriffe mit Drohnen und Marschflugkörpern auf die Ukraine durchgeführt. Schwerpunkte waren Kiew und die westliche Ukraine. Es gab Dutzende Tote. Und doch gelang es der Ukraine, Schlimmeres zu verhindern. Mehr als 90 Prozent der Drohnen und drei Viertel der Raketen und Marschflugkörper sind ukrainischen Angaben zufolge abgeschossen worden. "Daran erkennt man, dass sich die Ukraine von einem Land nahezu ohne Luftverteidigung zu einem der führenden Drohnenabwehrspezialisten entwickelt hat. Zu Recht suchen jetzt viele Länder in Europa und im Nahen Osten Rat bei der Ukraine", sagt Bühler im Podcast "Was tun, Herr General?". Außerdem besprechen Host Tim Deisinger und Bühler in dieser Folge auch die militärische Lage am Boden in der Ukraine. Dort toben nach Angaben von Bühler derzeit heftige Kämpfe, mehr als 200 Gefechte pro Tag werden verzeichnet. Es gebe kleine Bodengewinne auf beiden Seiten, aber keine größeren Eroberungen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 21. Mai 2026 geplant.

Verwandte Podcasts